Planfilm

Rheinsberg

Schloss Rheinsberg, Toreinfahrt

 

Neulich, am bullenheißen letzten Junitag, habe ich den Abend im Park von Schloss Rheinsberg verbracht. Nachdem ich den ganzen Tag kein einziges Foto gemacht hatte, hab ich mir dort Zeit für ein paar Architektur-Fingerübungen genommen. Dies hier war ein Test, wie mein derzeitiger Lieblingsfilm Orwo/Wephota DN2 bei Standardentwicklung mit sehr heftigen Kontrasten umgeht: Die Sonne stand rechts hinter dem Torbogen und brachte das Pflaster zum Leuchten, die Schatten waren hart und der Himmel noch ziemlich hell; ich hatte ein Gelbgrünfilter auf dem Normalobjektiv und habe mich nach Ausmessen aller Bereiche des Motivs per Spotmeter entschieden, auf die offeneren Schattenbereiche zu belichten, ca. zehn Sekunden bei Blende 32. – Vermutlich wäre mit angepasster Belichtung/Entwicklung nach Zonensystem noch etwas Zeichnung in den hellsten Partien drin gewesen, aber Einzelblatt-Entwicklung statt immer gleich 4 Filme auf einmal in der Dose, dafür fehlt mir denn doch die Muße. Immerhin gibt es keine nennenswerte Überstrahlung an den Objektkanten vor den hellsten Bereichen, das hat man auch schon anders gesehen …

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